Mein Platz im Internet für Themen wie Linux, BSD, Server, Netzwerk, Knowhow und Besserwisserei

Windows 10 USB Stick unter Linux erstellen


Es ist einfach nicht weg zu bekommen. Dieses olle Windows mit all seinen Unannehmlichkeiten. Eine davon ist, dass es immer wieder etwas zu tun gibt, wenn man von einem USB-Stick installieren möchte oder muss. Natürlich gibt es diverse Tools die einem das abnehmen - aber cool ist was anderes.

Heute stand ich vor der Aufgabe unter Fedora einen solchen USB-Stick zu erstlelen um damit dann einen halbwegs defekten Windows Laptop wieder fertig zu bekommen. Weder einen Windows Rechner oder CD/DVD Laufwerk hatte ich zur hand, also hab ich nach Möglichkeiten gesucht diese Aufgabe zu bewäligen. Bisher hatte ich gute Erfahrungen mit WinUSB gemacht - was nur lange nicht mehr aktualisiert wurde.

Jetzt gibt es da aber einen netten Fork, der das alles wohl wieder richten soll und ich habe mir die Freiheit genommen diesen mail unter meinem Fedora zu installieren. Wie das geht sieht man hier:

  • dnf groupinstall "C-Entwicklungswerkzeuge und -Bibliotheken"
  • mkdir windusb
  • cd windusb/
  • git clone https://github.com/slacka/WinUSB.git
  • cd WinUSB/
  • ./configure
  • make
  • make install

Anschließend ist es mit folgendem Aufruf recht einfach möglich einen dusseligen Windows 10 USB Stick herzustellen. 

  • /usr/local/bin/winusb --format /home/USER/Downloads/ISOs/Win10_1511_1_German_x64.iso /dev/sdc
Schlagwörter Admin, Software, Tools, Windows

Aus aktuellem Anlass - Windows und UEFI aus der Hölle


Es ist sicherlich nicht jedem bekannt - mir auch nicht, da ich mich konsequent dagegen gewehrt habe (vor inigen Jahren schon) mich weiter mit Windows als System der Wahl zu beschäftigen.

Vor knapp 1,5 Jahren habe ich dann einen Vortrag vom CCC gesehen, bei dem die Rede von einem Windows 10 Botnet war. Der Titel allein hat mich schon gereitzt und ich war erschrocken darüber wie viel Input mir geliefert werden konnte. Offenbar macht UEFI und Secureboot und wie sie alle heißen es möglich, dass mit einem einfachen Update der Computer nicht mehr startet oder gar für mich unbenutzbar gemacht werden kann. Ein Unding wie ich finde, zumal ich gern die Wahl haben möchte wie sehr mich die Lösungen und Ideen eines Anbieters geisseln oder beeinflussen. Ein Beispiel dazu ist Apple, die sich meiner Ansicht nach aktuell nicht mit Ruhm bekleckern.

Wie dem auch sei. Selbst bei Windows Notebooks soll das nun also der Fall sein und wie der Teufel es so will bekomme ich es im Moment am eigenen Leib zu spüren. Da melden sich Anwender bei mir bei denen die sündhaft teuren Maschinen den Dienst versagen. Natürlich ohne eine Meldung oder ähnliches. Support tauscht Hauptplatinen - ich tausche ganze Rechner. Weniger Tage später meldet sich der Kollege wieder, Rechner geht nicht an. Mittlerweile hat jemand herausgefunden, dass es hilfreich ist das BIOS zu resetten. Also Schraubendreher raus. Das funktioniert sehr zuverlässig - bis zum nächsten Update.

Jetzt mal im Ernst: haben wie so krass verdammt viel scheiß Langeweile, dass wir uns selbst mit solchen "Lösungen" geisseln? Was bringt es uns nach Fortschritt zu hecheln und gleichzeit Energie, Zeit und Geld darin investieren müssen überhaupt etwas machen zu können. Es kann doch nicht sein, dass für gesetzte Gegebenheiten ein Experte greifbar sein muss, der einem die Karre richtet, weil andere sich übernehmen.

Letztendlich bestärkt es nur meine Annahme, dass ich mit Windows und Microsoft Produkten keine Zufriedenheit und/oder Gelassenheit erreichen werde. Das sich das aber nun auch auf PROFESSIONELLE HARDWARE erstreckt, stimmt mich sehr sehr müde!

 

Schlagwörter Admin, Sicherheit, Windows

Dinge im Internet: KW17-2017


Auch diese Woche ist wieder so einiges durchwachsen. Toll eigentlich - auch wenn ich im Moment gern etwas mehr Zeit und Muse hätte mich intensiver mit den Dingen zu beschäftigen.

  • StarCraft ist nun frei Verfügbar. Ein Spiel das ich wohl nie gespielt habe, dennoch freue ich mich wie ein König über solche Dinge
  • C64 Demo "A Mind is Born" - ich liebe diese Art und Weise mit Technik umzugehen. Es zeigt einfach wie viel damit noch geht, nachdem man es für sich genommen schon lange aus den Köpfen verdrängt hat.
  • Zwei Faktor Authentifizierung war mir lange zu anstrengend. Nachdem es nun aber von vielem Unterstützt wird, kann man sich fast nicht mehr dagegen sträube. Wer noch nicht hat, der sollte sich mal umschauen und umstellen.
  • Social Media lässt und meiner Ansicht nach weniger "echt" sein und die Beziehung zueinander pflegen. Man macht zwar viel aber so richtig Intensiv scheint es mir nicht zu sein. Hass kann damit natürlich auch geschürt werden.
  • Fortnet hat mich bisher sehr beeindruckt. Was man damit so alles im Netzwerk managen kann ist schon fein - zumal enorm einfach mit toller Optik die es ermöglicht die Informationen schnell aufzugreifen.
  • OpenSource ist gefährlich. Das meine ich ebenfalls. Aber nicht aus sich selbst heraus, sondern weil es dem Nutzer abverlangt sich damit zu befassen (Grundstock für gute Lösungen). Wenn man das nicht tut, dann wird man selbst zum Einfallstor. Schöner reisserischer Artikel.
  • 1-Click Installation von diversen Apps. Das sieht schon mal so aus, als hätte jemand bei all dem Fancy-Shiny-Dingens nachgedacht. Werd ich mal im Blick behalten - kann ja nicht schaden!
Schlagwörter