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Dinge im Internet: KW23-2017


Oh.. Mein... Gott...

Nun passiert es auch mir und die Zeit verstreicht. Ich werde leider immer Bequemer und kenne die Ursache dafür nicht. Allerdings habe ich in den letzten Wochen der Jagd gefröhnt und ein paar interessante Projekte beenden können. Im Internet habe ich auch wieder einige Dinge gefunden die ich hier wie gewohnt einfach mal aufführe:

  • How to say "no" for the sake of your customers Es ist ein altes Leid. Wir trauen uns (allein schon weil wir Menschen sind) immer wieder zu viel zu und verlagern die Verantwortung und Schuldfrage. Es ist unerlässlich eigene Maßstäbe und Regeln zu haben, wenn man möchte, dass es eine Orientierung gibt. 

  • Why Employers and Employees Should Be Wary of BYOD Wir "verlernen" zunehmend wie man Dinge voneinander trennt und verschmelzen Arbeit, Freizeit und ähnliches miteinander. Das an sich ist nicht schlimm - allerdings scheint es unreflektiert und vor allem unbewusst zu passieren. Die Randerscheinungen lasten auf uns und alle jammern nach Lösungen. Es einfach sauber zu trennen kann vielen Unternehmen helfen - auch wenn es weniger modern wirkt.

  • Security Harden CentOS 7 Hier hat sich jemand mal richtig, richtig, richtig viel Mühe gegeben zusammezufassen was man alles machen kann und vor allem worüber man pauschal mal nachdenken sollte, wenn man einen Host aufsetzt. Ich hänge leider noch immer bei SELinux fest. Aber meine Setup-Skripte werden definitiv nochmal auditiert.

  • IoT-Hersteller ignoriert Sicherheitslücken monatelang Irgendwie verwundert mich das nicht. Das ganze IoT Dinge wirkt auf mich sehr unprofessionell und viel zu überstürtzt. Man will alles Smart machen - egal ob sinnvoll oder nicht. Ob es nur erweitert werden müsste oder nicht. Wir bauen alles um, vergessen Rahmenbedingungen, Nachfrage, Bedarf und vor allem Wartung und Pflege. Diese ganzen Abhängigkeiten sind Anstrengend und für mich um längen kein Fortschritt.

  • Why is openness so difficult? Wir - als Menschen - haben viel Potentiel. Leider vedrängen wir gern Natur, Ursache und Wirkung und vergessen dabei, dass die Dinge die wir uns romantisch ausmalen viel Arbeit, Geduld, Einfluss und Hingabe erfordern. Warum nur ist es so schwer eigenverantwortlich zu sein oder zumindest sein zu wollen?

  • FreeBSD 4.11 im Jahre 2017 ich muss mir vermutlich einfach eingestehen, dass ich ein hoffnungsloser romantiker bin. Ich mag es einfach wenn Dingen eine Wertschätzung entgegen gebracht wird und wir uns ab und an einmal vor Augen führen wie wir dahin gekommen sind wo wir stehen und was dazu - auch und vor allem durch andere - notwendig gewesen ist.

  • This Is Why You Should Stop Using Google Search Ich mag es sich selbst zu hinterfragen und Dinge spontan mal anders zu machen als man es sonst tut. Google-Suche nicht zu benutzen mag maginal klingen. Dennoch scheint es viele Dinge zu geben die dafür sprechen. Allein schon aus der Filterblase auzubrechen sollte doch mal reichen :)

  • How To Use GPG to Encrypt and Sign Messages Ist doch eigentlich immer wieder zu gebrauchen. Dieses Verschlüsselungsding. Bei alle dem mit dem man sich aber so beschäftigt kann es nicht schaden zu wissen wo man nachschlagen kann.

  • Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon Leider ist es nur ein Beispiel von vielen die ich in meiner Erfahrung sammeln konnte. Es ist immer wieder ärgerlich wenn so eine Fahrlässigkeit und Fehlende Professionalittät (immerhin hat man als "Dienstleister" eine Verantwortung gegenüber dem Empfänger) zu so einfach zu vermeiden ist. 

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Schlagwörter Admin, Internet, Job, Leben, Menschen

Windows 10 USB Stick unter Linux erstellen


Es ist einfach nicht weg zu bekommen. Dieses olle Windows mit all seinen Unannehmlichkeiten. Eine davon ist, dass es immer wieder etwas zu tun gibt, wenn man von einem USB-Stick installieren möchte oder muss. Natürlich gibt es diverse Tools die einem das abnehmen - aber cool ist was anderes.

Heute stand ich vor der Aufgabe unter Fedora einen solchen USB-Stick zu erstlelen um damit dann einen halbwegs defekten Windows Laptop wieder fertig zu bekommen. Weder einen Windows Rechner oder CD/DVD Laufwerk hatte ich zur hand, also hab ich nach Möglichkeiten gesucht diese Aufgabe zu bewäligen. Bisher hatte ich gute Erfahrungen mit WinUSB gemacht - was nur lange nicht mehr aktualisiert wurde.

Jetzt gibt es da aber einen netten Fork, der das alles wohl wieder richten soll und ich habe mir die Freiheit genommen diesen mail unter meinem Fedora zu installieren. Wie das geht sieht man hier:

  • dnf groupinstall "C-Entwicklungswerkzeuge und -Bibliotheken"
  • mkdir windusb
  • cd windusb/
  • git clone https://github.com/slacka/WinUSB.git
  • cd WinUSB/
  • ./configure
  • make
  • make install

Anschließend ist es mit folgendem Aufruf recht einfach möglich einen dusseligen Windows 10 USB Stick herzustellen. 

  • /usr/local/bin/winusb --format /home/USER/Downloads/ISOs/Win10_1511_1_German_x64.iso /dev/sdc
Schlagwörter Admin, Software, Tools, Windows

Aus aktuellem Anlass - Windows und UEFI aus der Hölle


Es ist sicherlich nicht jedem bekannt - mir auch nicht, da ich mich konsequent dagegen gewehrt habe (vor inigen Jahren schon) mich weiter mit Windows als System der Wahl zu beschäftigen.

Vor knapp 1,5 Jahren habe ich dann einen Vortrag vom CCC gesehen, bei dem die Rede von einem Windows 10 Botnet war. Der Titel allein hat mich schon gereitzt und ich war erschrocken darüber wie viel Input mir geliefert werden konnte. Offenbar macht UEFI und Secureboot und wie sie alle heißen es möglich, dass mit einem einfachen Update der Computer nicht mehr startet oder gar für mich unbenutzbar gemacht werden kann. Ein Unding wie ich finde, zumal ich gern die Wahl haben möchte wie sehr mich die Lösungen und Ideen eines Anbieters geisseln oder beeinflussen. Ein Beispiel dazu ist Apple, die sich meiner Ansicht nach aktuell nicht mit Ruhm bekleckern.

Wie dem auch sei. Selbst bei Windows Notebooks soll das nun also der Fall sein und wie der Teufel es so will bekomme ich es im Moment am eigenen Leib zu spüren. Da melden sich Anwender bei mir bei denen die sündhaft teuren Maschinen den Dienst versagen. Natürlich ohne eine Meldung oder ähnliches. Support tauscht Hauptplatinen - ich tausche ganze Rechner. Weniger Tage später meldet sich der Kollege wieder, Rechner geht nicht an. Mittlerweile hat jemand herausgefunden, dass es hilfreich ist das BIOS zu resetten. Also Schraubendreher raus. Das funktioniert sehr zuverlässig - bis zum nächsten Update.

Jetzt mal im Ernst: haben wie so krass verdammt viel scheiß Langeweile, dass wir uns selbst mit solchen "Lösungen" geisseln? Was bringt es uns nach Fortschritt zu hecheln und gleichzeit Energie, Zeit und Geld darin investieren müssen überhaupt etwas machen zu können. Es kann doch nicht sein, dass für gesetzte Gegebenheiten ein Experte greifbar sein muss, der einem die Karre richtet, weil andere sich übernehmen.

Letztendlich bestärkt es nur meine Annahme, dass ich mit Windows und Microsoft Produkten keine Zufriedenheit und/oder Gelassenheit erreichen werde. Das sich das aber nun auch auf PROFESSIONELLE HARDWARE erstreckt, stimmt mich sehr sehr müde!

 

Schlagwörter Admin, Sicherheit, Windows